Marterialkunde
Aufbau eines
Skates
| Schuh (Skate-Typen)
Hard-Boot
Soft-Boot Soft-Boots sehen aus wie eine Kombination aus Wanderschuh und hohem Turnschuh und sind sehr bequem. Es gibt bei den Soft-Boots keinen herausnehmbaren Innenschuh. Durch Schnürung und Laschen lassen sich Soft-Boots optimal der Form des Fußes anpassen. Die Stabilität ist etwas geringer als in Hard-Boots und die Schuhe weiten sich mit der Zeit etwas aus. Hybrid-Boot
Schuhe aus festem Leder
("Lederstrumpf") Schuhe aus festem Leder werden meistens beim Inline-Hockey oder
Speed-Skating eingesetzt. Speed-Schuhe sind oft warm verformbar. Frame Gängige Materialien sind Kunststoff, Aluminium, Carbon, Titanium, Magnesium. Als Faustregel gilt: Je teuerer der Frame, desto besser das Material. Für den Alltagseinsatz genügt eine Kunsstoff-Schiene. Sie ist sehr preisgünstig, hat jedoch nicht die Stabilität und Steifigkeit wie z.B. Aluminium. Bei qualitativ minderwertigen Skates tritt nicht selten ein schwammiges Gefühl auf, das sich für den Skater wie Aquaplaning anfühlt. Für Skater über 80 kg Körpergewicht empfiehlt es sich, zumindest auf Alu-Schienen zu stehen. Etwas teuerer ist die Anschaffung von Skates mit Carbon-, Titanium-, oder sogar Magnesium-Frame. Diese Materialien sind sehr leicht, haben jedoch gegenüber Kunststoff eine sehr hohe Steifigkeit. Die Wahl des richtigen Frames ist alles in allem eine Frage des Geldbeutels und der Zweckmässigkeit. Unterschiede gibt es auch in der Anzahl der Rollenaufnahme 4 Rollenaufnahme: Geeignet für alle Einsatzbereiche, wobei es hier auch unterschiedliche Längen gibt. Je kürzer der Frame desto wendiger aber auch nervöser ist der Skate. Je länger desto spurtreuer und ruhiger läuft der Skate. Lange Skates eignen sich deshalb besser zum Speed-Skating, kurze Skates liefern die nötige Wendigkeit für Slalom und Inline-Hockey.
Bei einigen Frames besteht die Möglichkeit die Rollen in der Höhe zu verstellen (Rockering). Beim Hockey senkt man entweder die mittleren Rollen, damit der Skate wendiger wird oder die Rollen werden von vorne nach hinten immer tiefer abgesenkt. Man hat dann das Gefühl, ständig bergab zu laufen und kann leichter zu schnellen Spurts ansetzen.
Beim Aggressiv-Skating , das sich in die Bereiche Street-Skating, High-Jump und Half-Pipe einteilt, werden die mittleren Rollen etwas angehoben. Dadurch entsteht mehr Platz zum Grinden in der Half-Pipe.
Die Rollen sind in der Regel aus PU (Polyurethan) gefertigt. Sie haben den grössten Einfluss auf die Fahreigenschaften der Skates. Es gibt verschiedene Arten von Profilen, unterschiedliche Durchmesser und Härteeinstufungen. Je nach Einsatzbereich variieren diese. Durchmesser u. Härte findet man seitlich auf jeder Rolle. Tipp: Normalerweise ist der Rebound-Angabe (Elastizität) auch eine Bedeutung für die Laufeigenschaften zuzuschreiben, diese wird auf der Rolle jedoch nicht angezeigt. Sie ist messbar durch Fallenlassen der Rolle aus einem gewissen Abstand zum Boden (Rückprall vom Boden). Auswahl der richtigen Rollen
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Die Haltbarkeit der Rollen ist auch stark abhängig von Gewicht und
Fahrweise des Skaters. Ein hohes Körpergewicht und aggressives Skaten führen vor
allem bei den Rollen zu einem schnellen Verschleiß. Lager Die Lager setzen sich wie folgt zusammen:
Verarbeitungsgenauigkeit der Lager wird mit der amerikanischen Norm ABEC
angegeben. Die Abkürzung bedeutet Achtung: ABEC sagt nichts über die Qualität, sondern nur über Roll- und Laufeigenschaften (Mass- und Laufgenauigkeit) des Lagers. Will heissen: Trotz dieser Bezeichnung kann es vorkommen, dass höher titulierte Lager qualitätsmässig minderwertiger verarbeitet sind als die darunter aufgeführten. Stopper Es gibt zwei verschiedene Systeme, die sich auf dem Markt etabliert haben: Passives Bremssystem: Der Stopper ist starr am Schuh bzw. Frame befestigt. Beim Bremsen werden die Zehen angehoben, die hinterste Rolle bleibt am Boden. (Genaue Erläuterung siehe Lektion 2: Bremstechnik Heel-Stop) Aktives Bremssystem (ABT):
Vorteil: Im Gegensatz zum passiven System bleiben beim Bremsen alle 4 Rollen auf dem Boden (Für Anfänger auf jeden Fall eine Erleichterung.) Auch die Höhe des Stoppers über dem Boden kann verstellt werden. Nachteil: Beim Rückwärtsfahren kann es schon mal vorkommen, dass der Stopper durch versehentliches Zurückdrücken der Waden aufsetzt und somit ein Sturz vorprogrammiert ist. Abhilfe: Stopper höher stellen Auf jeden Fall sollte der Stopper bei beiden Systemen aus Gummi sein. Spacer (Distanzhülse)
Die Rollen werden auf der Achse befestigt und diese wird mit Hilfe eines Inbusschlüssels, den man immer dabei haben sollte, am Frame angeschraubt.
Erfahren Sie nun mehr über Pflege und Wartung. |